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Jeder achte Unfall mit Personenschaden ist laut Statistischem Bundesamt auf eine nicht angepasste Geschwindigkeit zurückzuführen. Ein Wert, der seit Jahren stabil ist. Somit ist Rasen eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle in Deutschland.

HUK Unfallfahrer rasen Foto

Dass es einen statistischen Zusammenhang zwischen einem rasanten Fahrstil und einer erhöhten Unfallneigung gibt, hat jetzt eine Studie der HUK-COBURG herausgefunden. Die Telematik-Tochter des Versicherers hat 27 Millionen anonyme Telematik-Fahrdaten ausgewertet und festgestellt, dass Fahrer, die einen Unfall gehabt haben, auch häufiger gegen Geschwindigkeitsbeschränkungen verstoßen, als unfallfreie Fahrer.

Besonders dramatisch ist die Situation in den Nachtstunden zwischen ein und vier Uhr: Hier waren Unfallfahrer besonders häufig zu schnell unterwegs. Aber auch in den Stunden nach dem morgendlichen und abendlichen Berufsverkehr gab es in dieser Fahrergruppe mehr Geschwindigkeitsübertretungen. Zudem zeigte die Untersuchung, dass Unfallfahrer insgesamt ebenfalls erhöhte Werte in Bezug auf Beschleunigung, abruptes Bremsen und Querbeschleunigung in Kurven aufweisen.

„Auch wenn wir nicht wissen, ob die überhöhte Geschwindigkeit tatsächlich der Grund für den Unfall war oder nicht: Statistisch gesehen ist derjenige, der das Tempolimit beachtet, auch unfallfreier unterwegs. Insofern sollte man sich Omas Rat, nicht zu rasen, durchaus zu Herzen nehmen“, so Dr. Jörg Rheinländer, Fachvorstand Kfz-Versicherung in der HUK-COBURG. (Quelle: HUK-COBURG)

   
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